ACP-Therapie

ACP-Therapie

Der Heilungsprozess eines verletzten oder entzündeten Gewebes durchläuft eine komplexe und präzise geregelte Serie von körpereigenen Vorgängen. Eine wichtige Rolle dabei spielen die Thrombozyten (Blutplättchen). Am Ort der Verletzung setzen sie Wachstumsfaktoren frei, die den Wiederaufbau des verletzten Gewebes initiieren und schmerzhafte Entzündungsvorgänge hemmen. Auf dieser Erkenntnis beruht die ACP-Therapie, die mit einer hohen Konzentration an Wachstumsfaktoren die körpereigene Heilung unterstützt.

Das ACP-Doppelspritzensystem dient zur sterilen Trennung von plättchenreichem Blutplasma (mit den darin enthaltenen Wachstumsfaktoren) und den festen Blutbestandteilen. Hierzu wird das dem Patienten entnommene Blut entsprechend aufbereitet und zentrifugiert.

Wann kann die ACP-Therapie helfen?

Anwendbar ist die ACP-Therapie bei schmerzhaften leichten bis mittelschweren Arthrosen (Grad I – III), bei chronischen Reizzuständen von z.B. Sehnenansätzen und bei Sportverletzungen von Muskeln, Sehnen und Bändern. Die Wirkung ist durch viele klinische Studien belegt und die ACP-Therapie wird mittlerweile seit über 10 Jahren eingesetzt.

Wie wird die ACP-Therapie angewendet?

Es werden insgesamt 3-5 Infiltrationen in das betroffene Gelenk bzw. in das betroffene Gewebe im Abstand von jeweils einer Woche durchgeführt.

 

Die Kosten einer ACP werden derzeit noch nicht durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen, bei den Berufsgenossenschaften und den privaten Krankenkassen bedarf es einer gesonderten Antragstellung der Kostenübernahme.