„Die Manuelle Medizin beinhaltet unterschiedliche Behandlungsmethoden, die vor allem bei Beschwerden und Einschränkungen des Bewegungsapparates zur Anwendung kommen. Neben einer Vielzahl an weichen, mobilisierenden Techniken umfasst sie auch klassische manipulative Techniken mit schnellen Impulsen.“
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Behandlungsspektrum
- Chirotherapie und Chiropraktik
- Mobilisierende und weiche Techniken
- Koren Specific Technique (KST)
- Applied Kinesiology und osteopathische Techniken
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Was wird unter der manuellen Medizin, Chirotherapie und Chiropraktik verstanden?
Die manuelle Medizin ist eine Behandlungsform, bei der ein Therapeut klassischerweise in der Regel nur die Hände zur Diagnostik und Behandlung des Patienten einsetzt. Für die Anwendung ist eine abgeschlossene Zusatzausbildung erforderlich. Physiotherapeuten schließen ihre Ausbildung mit dem Zertifikat Manuelle Therapie ab, Ärzte mit dem Zertifikat Chirotherapie/Manuelle Medizin. Ein Schwerpunkt der ärztlichen Ausbildung sin die Impulstechniken. Chiropraktoren haben eine universitäre Ausbildung mit einem Bachelor- oder Masterabschluss, die i.d.R. in Großbritannien oder den USA durchgeführt wurde, in Deutschland sind sie als Heilpraktiker niedergelassen. Chiropraktiker dagegen haben keinen einheitlich genormten Abschluss, das Spektrum ist hier sehr groß bezogen auf Ausbildungsinhalte, Dauer und Qualität der Ausbildung.
Grundsätzlich zielt die manuelle Medizin darauf ab, die Beweglichkeit von Gelenken und des Bewegungsapparates zu verbessern oder wiederherzustellen. Funktionsstörungen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit durch Blockierungen der Wirbelsäule und der Gelenke oder Einschränkungen der Muskelfunktion können dabei mit Hilfe verschiedener Behandlungsweisen therapiert werden. Zu Beginn einer Untersuchung wird zunächst die Ursache der Beschwerden manuell identifiziert. Ein muskulärer Irritationspunkt könnte zum Beispiel Schmerzen verursachen und zu einer Funktionsstörung von Gelenken führen. Nach abgeschlossener Diagnostik können dann abhängig von den Beschwerden entweder mobilisierende oder manipulative Techniken angewendet werden.
Im Rahmen mobilisierender Techniken werden sanfte und mehrmals wiederholte Dehnungsübungen oder Bewegungen eines Gelenkes eingesetzt, um eine bessere Beweglichkeit herzustellen. Dabei können auch unterstützend Atemtechniken und Anspannungen des Patienten verwendet werden.
Hingegen kommt bei manipulativen Techniken ein äußerer Impuls zum Einsatz. Mit Hilfe des kurzen, schnellen und mit geringer Kraft durchgeführten Impulses kann der Arzt einen gezielten Reiz an den sogenannten Nozizeptoren (sensorischen Nervenenden) auslösen. Dieser Reiz ermöglicht es, dass die Nozizeptoren einen „Neustart“ erfahren und beispielsweise die Muskeln, die eine Bewegungseinschränkung hervorrufen, gelöst werden.
Bei muskulären Problemen kann alternativ oder zusätzlich die Stoßwellentherapie eingesetzt werden, aber auch die Akupunktur. Dieses ermöglichen äußerst effektive Behandlung von Triggerpunkten und muskulären Irritationspunkten (siehe hierzu: Stoßwellentherapie und/oder Traditionelle Chinesische Medizin).
Eine weitere Behandlungsmöglichkeit der manuellen Therapie ist die Koren Specific Technique (KST), die den chiropraktischen Verfahren zugeordnet ist. Weitere Informationen erhalten Sie unter dem Reiter „Was ist eine KST Behandlung und wie verläuft diese?“.
Was ist eine KST Behandlung und wie verläuft diese?
Eine weitere in meiner Praxis häufig genutzte Behandlungsmöglichkeit der manuellen Medizin ist die Koren Specific Technique (KST). Sie wurde von dem amerikanischen Chiropactor Tedd Koren entwickelt. Mit dieser Technik lassen sich Störungen des Bewegungsapparates über ein eigenes diagnostisches System exakt analysieren und mit einem spezifischen Behandlungsgerät (ArthroStim - Justierungsinstrument) schonend und risikolos behandeln. Diese Art der manuellen Therapie bezieht sich immer auf den gesamten Bewegungsapparat.
Die Behandlung nach der KST beginnt mit einer Diagnostik, die abhängig von den Beschwerden in stehender, sitzender oder liegender Körperposition durchgeführt werden kann. Sobald die Ursachen der Beschwerden identifiziert wurden, kann die KST beginnen. Dafür wird das spezifische Behandlungsinstrument (ArthroStim) auf den Körper gerichtet und in dem Behandlungsbereich Hautkontakt hergestellt. Durch kurze, sanfte und rhythmische Impulse mit einer Frequenz von 12 Hz können nun schonend Bewegungseinschränkungen und Schmerzen behandelt werden.
Das Ziel der KST ist es, den Körper zur Selbstheilung anzuregen, Schmerzen zu lindern und Fehlstellungen zu verringern. Insbesondere aufgrund des minimal erforderlichen Kraftaufwandes und der Möglichkeit, in kurzer Zeit Verbesserungen von Bewegungseinschränkungen hervorzurufen, wir die KST-Behandlung zunehmend eingesetzt.
Was qualifiziert Herrn Dr. Fahrig besonders für die Behandlung?
Herr Dr. Fahrig verfügt über die Ausbildung "Deutsche Gesellschaft für Muskuloskeletale Medizin (DGMSM, früher FAC)" (1991-1993).
Seitdem hat sich Herr Dr. Fahrig kontinuierlich in Fortbildungen, auch bei verschiedenen Gesellschaften, weitergebildet. Beispielhaft können folgende Fortbildungen aufgeführt werden:
- Dr. Karl-Sell-Ärzteseminar Neutrauchburg MWE,
- Seminar für praktische Chirotherapie Dr. Becker,
- Gesamtdeutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin GGMM,
- Deutsch-Amerikanische Gesellschaft für Chiropraktiker DAGC,
- KST-Seminare bei Ted Koren.
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Art der Leistung
Abhängig von Art und Umfang der Diagnostik in der manuellen Medizin kann es sich um eine kassenärztliche oder privatärztliche Leistung handeln.
Bei aufwändigen Techniken, z.B. der Applied Kinesiology inklusive osteopathischer und chiropraktikorischer Behandlungen sowie KST handelt es sich um privatärztliche Leistungen.
Manuelle Medizin – Chirotherapie – Chiropraktik
Hyaluronsäureinjektionen
Kernspin-Resonanztherapie (MBST®)
Applied Kinesiology
Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
Stoßwellentherapie (ESWT)
Arthroskopische Operationen am Kniegelenk
Cryofos Schmerztherapie