Hyaluronsäureinjektionen

Hyaluronsäureinjektionen

„Hyaluronsäureinjektionen werden seit Jahrzehnten erfolgreich zur Behandlung der Arthrose eingesetzt. Grundsätzlich handelt es sich bei der Hyaluronsäure um eine vom menschlichen Körper eigens produzierte Substanz. Diese ist in verschiedenen Körpergeweben, wie z.B. der Haut, den Knochen und Knorpeln, aber auch dem Bindegewebe vorhanden. In den Gelenken nimmt die Hyaluronsäure eine schmierende Funktion ein und beeinflusst die Stabilität und Elastizität des Knorpels.

Bei Behandlung von Arthrose mit Hyaluronsäureinjektionen wird darauf abgezielt, die Reibung der Gelenkpartner zu verringern und eine ausreichende Elastizität des Knorpels sicherzustellen. So kann dem zunehmenden Verschleiß des Gelenks und Abbau des Knorpels vorgebeugt werden. Die injizierte Hyaluronsäure ersetzt dabei die fehlende Gelenkschmiere direkt in dem betroffenen Gelenk.“

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Behandlungsspektrum

  • Behandlung von Arthrose 

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Die Behandlung von Arthrose mit Hyaluronsäureinjektionen kann mit verschiedenen Hyaluronsäure-Präparaten erfolgen, die sich unter anderem durch das Molekulargewicht unterscheiden.

Bei Hyaluronsäure-Präparaten mit einem Molekulargewicht, das der körpereigenen Gelenkschmiere ähnlich ist, werden in der Regel 5 Injektionen in meist wöchentlichen Abständen durchgeführt. Diese Durchführung erfolgt besonders häufig bei größeren Gelenken, wie z.B. Knie-, Schulter-, Hüft- und Daumensattelgelenken. Seltener kommen die Injektionen an Ellenbogen-, Finger-, Zehen- oder Wirbelsäulengelenken zum Einsatz. An den kleinen Gelenken reichen oft auch 3 Injektionen aus.

Alternativ besteht an den Hüft- und Kniegelenken auch die Möglichkeit, ein Hyaluronsäure-Präparat mit sehr hohem Molekulargewicht anzuwenden. Es hat einen gelartigen Charakter und wird nur einmalig injiziert.

Grundsätzlich werden die in dieser Arztpraxis angewendeten Produkte biotechnologisch hergestellt und enthalten keine tierischen Eiweiße, insofern ist die allergene Komplikationsrate sehr gering und die Verträglichkeit gut.

In den meisten Studien wird eine Wirkdauer der Hyaluronsäureinjektion von meist 9-12 Monaten angegeben.

 

 

 

 

 

Die Gelenkschmiere (Synovialflüssigkeit) ist eine gelartige zäh-elastische Flüssigkeit, die in Gelenken eine zu starke Reibung der Gelenkpartner verhindert und für die Ernährung, Elastizität des Knorpels verantwortlich ist. Der Hauptinhaltsstoff der Gelenkschmiere ist die körpereigene Substanz Hyaluronsäure, diese ist für die schmierende Funktion der Gelenkflüssigkeit verantwortlich.

Durch fortschreitenden Abbau des Knorpels (Alter, Verletzungen, Fehlstellungen, Überbelastungen) entsteht Arthrose, die häufig Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Schwellungen und Reizungen verursacht. Zusätzlich kann durch diese die Zusammensetzung der Gelenkschmiere negativ beeinflusst werden, was wiederum die Puffereigenschaften und die Ernährung des vorhandenen Knorpels verschlechtert.

Hyaluronsäureinjektionen wird demnach mit dem Ziel eingesetzt,

  • Schmerzen zu lindern,
  • die Zusammensetzung der Gelenkschmiere zu verbessern,
  • die Elastizität und stoßdämpfende Funktion des Knorpels zu unterstützen,
  • die körpereigne Produktion von Hyaluronsäure zu fördern.

Hyaluronsäureinjektionen kommen zur Behandlung von Arthrose, d.h. einen fortschreitenden Gelenkverschleiß, zum Einsatz.

Für folgende Anwendungsgebiete ist die Behandlung geeignet:

  • große Gelenke, wie z.B. Knie-, Schulter-, Hüft- und Daumensattelgelenke
  • kleine Gelenke, wie z.B. Ellenbogen-, Finger-, Zehen- oder Wirbelsäulengelenken.

Weiterführende Informationen zu den unterschiedlichen Behandlungen der Gelenke finden Sie unter dem Reiter „Wie verläuft eine Behandlung mit Hilfe einer Hyaluronsäureinjektion?“.

BB


Art der Leistung

Es handelt sich um eine privatärztliche Leistung. Die Private Krankenversicherung übernimmt in der Regel die Kosten der Hyaluronsäure-Präparate.  


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